Seerose und Mosaik

Was verbindet die römische Badekultur, die Landschaft, die Gärten und den Wassersportsee, aber auch die Geschichte und die historische Altstadt Zülpichs?
Eine schlüssige Antwort darauf und die Findung einer außergewöhnlichen Formensprache für die Landesgartenschau Zülpich standen im Mittelpunkt eines Agenturwettbewerbs, den das Düsseldorfer Büro trafodesign GmbH, für sich entschied.
Die Gartenschau findet ihr grafisches Gesicht in einem sehr lebendigen und facettenreichen Logo. Die Seerose ist Symbol für die Verbindung von See- und Gartenlandschaft. Ihre organische Form, die transparente Leichtigkeit und ihre Farbintensität schaffen eine spielerische und dynamische Erscheinung. Die zarte Reflektion im unteren Teil der Bildmarke stellt plakativ den Bezug zum Thema Wasser und See her. Der Schriftzug verläuft zwischen Blüte und Spiegelung auf einer horizontalen »Uferlinie«.
Ein zentraler Baustein im grafischen Erscheinungsbild ist die „visuelle Klammer“. Sie bezeichnet ein übergeordnetes Gestaltungsprinzip, das medienübergreifend funktioniert. Hier wird die römische Historie Zülpichs aufgegriffen und – analog zum geplanten »Seepark« – ein gemeinsames, kulturhistorisch belegtes Bildzitat aus den Bereichen »Mediterrane Landschaftselemente« und «römische Badekultur« zurück in die Gegenwart geholt: Das Mosaik. Dieses archaische Gestaltungselement nutzt die Zülpicher Landesgartenschau künftig als Symbol ihrer Geschichte in Form von Mustergestaltungen oder floralen Ornamenten auf Plakaten, Flyern, bei Anzeigenschaltungen und natürlich auch hier auf den Internetseiten.




